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10. Feb 2026

Trotz Schneemangel eine unvergessliche Ebenalp Trophy mit spektakulärer Portage

Am Samstagabend, 7. Februar 2026 fand die traditionelle Ebenalp Trophy zum 14. Mal statt. Aufgrund des Schneemangels im Tal starteten die 163 Teilnehmenden zum ersten mal bei der Talstation des Skilifts Gartenwald und meisterten das Ski- und Schneeschuh-Tourenrennen mit angepasster Streckenführung.

 

Wegen des Schneemangels im Tal startete das Skitourenrennen bei der Talstation des Skilifts Gartenwald statt in Schwende. Die im Vorjahr geplanten Alternativstrecken kamen zum Zug. Trotz dieser Umstände nahmen erfreulich viele Läuferinnen und Läufer teil und das OK der Ebenalp Trophy verzeichnete nur vereinzelte Abmeldungen.

 

Alternativstrecken auf dem Prüfstand

Eine kurze Alternativstrecke für Volksläuferinnen und -Läufer sowie eine längere, sportlich anspruchsvollere Strecke für ambitionierte Teilnehmende wurden angeboten. Beide Strecken beginnen im Gartenwald und folgen der Skipiste über die Gartenalp zum Berggasthaus Ebenalp. Für die längere Strecke ging es weiter über den Zisler zur Chlus. Ohne Felle folgte eine Abfahrt auf der Skipiste zurück zur Talstation des Skilifts Gartenwald, danach eine Portage, bei der die Ski auf dem Rücken getragen werden (etwa 120  Höhenmeter), bis etwa 250 m vor der Bergstation der Ebenalpbahn; von dort ging es mit Ski und Fell zum Ziel beim Berggasthaus Ebenalp. Das Echo der Teilnehmenden zeigte deutlich, dass es sich hierbei nicht nur um eine Alternative handelte, die abwechslungsreiche Strecke begeisterte!

 

Spannendes Rennen und beeindruckende Leistungen

Der Startschuss neben der Talstation Skilift Gartenalp fiel wie gewohnt um 19 Uhr. Eine lange Lichterkette aus Stirnlampen spannte sich die Piste hinauf bis zum Berggasthaus.

Den Sieg bei den Damen sicherte sich Martina Senn aus Weiler mit einer Zeit von 45:49 Minuten. Bei den Herren triumphierte Marco Wildhaber aus Thusis in 36:43 Minuten.

Der jüngste Teilnehmer, der 7-jährige Nico Streule aus Brülisau, erreichte die Ebenalp in einer guten halbe Stunde.

Nach dem Wettkampf wurden die Siegerinnen und Sieger im Berggasthaus Ebenalp geehrt und attraktive Preise verlost. Neben den sportlichen Erfolgen stand auch der Gemeinschaftsgedanke im Vordergrund.

 

Enormes freiwilliges Engagement

Ein besonderer Dank gilt den mehr als 40 freiwilligen Helferinnen und Helfern, die bereits Tage vor dem Rennen im Einsatz waren. Sie präparierten und markierten die Laufstrecke, sicherten den Kurs, räumten Steine von der Strecke, transportierten Material und sorgten für einen reibungslosen Ablauf. Ohne dieses Engagement wäre die Ebenalp Trophy nicht möglich.

 

Bilder vom Rennen und die Rangliste sind auf der Webseite www.ebenalptrophy.ch zu finden.

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